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Rainbow International Systemzentrale Deutschland GmbH
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Presse

26.08.2011

Zick-Zack-Sommer beschert Auftragsplus

Im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr habe sich die Zahl der Aufträge durch Elementarschäden im Rainbow International Netzwerk stark erhöht, sagte Gründer und Geschäftsführer Tobias Baumann heute in Aalen.

Betroffen waren vor allem wieder die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern. Im vergangenen Jahr lag die Schadenssumme der Elementarschäden (Überschwemmung, Hagel, Starkregen) in Deutschland bei rund 130 Millionen Euro.

Während sich viele Menschen in südliche Gefilde begeben um der Wetterfrustration zu entkommen, herrscht beim Sanierungsspezialisten Rainbow International Hochkonjunktur. Die vielen Hagel- und Regenschauer der vergangenen Wochen und Monate haben der Sanierungsbranche volle Auftragsbücher eingebracht. Besonders betroffen von den sogenannten Elementarschäden waren in diesem Jahr wieder die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern.

Besserung ist laut Wetterexperte Dominik Jung von WETTER.NET, für die letzte Sommerwoche auch nicht zu erwarten: Der Trend für die nächste Woche: Es ist keine Änderung der wechselhaften Witterung in Sicht - der Zick-Zack-Sommer begleitet uns bis zum bitteren Ende.

Erste Reaktionen auch aus der Versicherungswirtschaft: Bedarf an Elementarversicherungen wird steigen

Nach den vielen Schadenereignissen des Zick-Zack-Sommers reagiert auch die Versicherungswirtschaft und verweist auf die Folgen des Klimawandels. Naturereignisse wie Starkregen oder Überschwemmungen haben in den letzten Jahren nachweislich zugenommen. Immer häufiger überfluten auch Regionen, die bislang verschont blieben. Selbst Orte abseits von Gewässern werden zunehmend in Mitleidenschaft gezogen. Sturzfluten unterspülen Straßenzüge und dringen in Häuser und Keller ein. Die strengen Winter der letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass insbesondere Häuser mit Flachdach-Konstruktionen durch den starken Schneedruck gefährdet sind. Auch hier zahlt bei einem Schaden nur die Elementarschadenversicherung. Die Zukunft, zieht man die Ergebnisse der GDV-Klimastudie hinzu, gibt nur wenig Anlass zum Optimismus, sagt der Schadenexperte des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungen, Christian Lübke.

Derzeit gibt es lediglich eine Police, die im Schadenfall den Versicherungs-Nehmer finanziell entschädigt: die Elementarversicherung. Sie wird als Zusatzbaustein zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung angeboten. Immer mehr Versicherer bieten hier bereits Paketlösungen für Wohneigentümer an. Wegen der Zunahme dieser Extremereignisse wird es immer wichtiger, sich vor den Folgen finanziell zu schützen. Dies gilt oft auch, wenn auf den ersten Blick kein Gefahrenpotential droht, denn: Immer noch haben 70 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland keine ausreichende Vorsorge getroffen und stehen so im Schadenfall vor dem Ruin.

Auftragsboom in der Sanierungsbranche

Die wichtigsten Partner der Versicherungswirtschaft sind im Schadensfall die Komplettsanierungsbetriebe. Deshalb verwundert es auch nicht, dass die Auftragszahl des Sanierungsspezialisten für Wasser- und Brandschäden Rainbow International für den Bereich Elementarschäden stark angestiegen ist. Durch eine enge, lokale Vernetzung von insgesamt 30 Betrieben in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen ist das Unternehmen zum wichtigsten, regionalen Problemlöser für die Versicherungswirtschaft avanciert. Der Gesamtumsatz lag im vergangenen Jahr bei rund 29 Millionen Euro.

Diese anhaltende Konjunktur bestätigt auch der Diplom-Meteorologe Dominik Jung von WETTER.NET:

Zukünftig werden sich extreme Wetterereignisse weltweit häufen und auch Deutschland wird immer mehr von heftigen Wettererscheinungen bedrängt. Unwetter werden bis 2050 um 40 Prozent häufiger auftreten als heute. Ein besonders starker Anstieg extremer Wetterereignisse wird ab dem Jahr 2040 erwartet. Im Vergleich zu heute, werden Extremwetterlagen dann knapp 30 Prozent häufiger auftreten.

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